Sanierungsobjekte in Erfurt

Sanierungsobjekte in Erfurt

Die Landeshauptstadt des Freitaates Thüringen gehört zu den ältesten Städten in Mitteldeutschland. 742 gab es die erste urkundliche Erwähnung. „Erphesfurt“ fand im Bistum Thüringen eine schnelle Entwicklung. 805 wurde es von Karl dem Großen als Grenzhandelsplatz unweit der Grenze des ehemaligen Frankenreiches ernannt.

Bis zum 14./15. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einer mittelalterlichen Großstadt mit 18 bis 20 Tausend Einwohnern. Der blühende Handel, der Waidanbau im fruchtbaren Thüringer Becken und die Entwicklung der Universität, mit Persönlichkeiten wie beispielsweise Martin Luther, haben bis Mitte des 17. Jahrhunderts die Entwicklung begünstigt.

Heute kann man von dieser Zeit immer noch eine architektonische Prägung der Stadt erkennen, doch auch in den folgenden Jahrhunderten konnte sich die Stadt als Zentrum für Gartenbau und Saatzucht positiv entwickeln, was auch an Baudenkmälern aus nahezu allen Bauepochen seit dem Mittelalter erkennen kann.

Die Sanierung und Erhaltung von Denkmälern zu DDR-Zeiten beschränkte sich auf wenige Prestigeobjekte. Die überwiegende Zahl historisch wertvoller Gebäude befanden sich 1989 in einem schlechte Zustand bzw. kurz vor dem Verfall. So startete mit der politischen Wende auch eine große Welle der Rettung und Sanierung der historischen Altstadt von Erfurt und deren Umgebung.

Bis zur Jahrtausendwende wurden Dank privater Investoren und staatlicher Beihilfen die historischen Baudenkmäler saniert und somit der Stadt Erfurt ein neues Gesicht gegeben. Auch die Holzbau Pappe GmbH war an diesem Prozess sehr aktiv beteiligt.

Viele Referenzen stammen demzufolge aus den ersten zehn bis fünfzehn Jahren nach der friedlichen Revolution, die folgende Beschreibung einiger dieser Referenzen kann diesen Zeitraum der Firmenentwicklung nicht vollständig darstellen.

Haus zum Neidhardtfasse

Haus zum Neidhardtfasse

Das Haus zum Neidhardtfasse in der Pergamentergasse gehört zu den typischen Häusern im mittelalterlichen Andreasviertel. Das Haus wurde von der Holzbau Pappe GmbH vor dem Verfall gerettet. Eine grundhafte das gesamte Gebäude umfassende Sanierung war notwendig, um dieses Haus wieder bewohnbar zu machen und es mit modernem Komfort auszustatten. Heute befindet sich in diesem sanierten Gebäude mit Sichtfachwerk der Unternehmenssitz der Firma.

Gildehaus Erfurt

Gildehaus Erfurt

Der repräsentative Erfurter Fischmarkt ist architektonisch geprägt vom neogotischen Rathaus und einigen Häusern aus der Renaissance. Das „Haus zum Breiten Herd“ und das „Haus zum Stötzel“ (auch Gildehaus genannt) ist seit 1925 Sitz der Erfurter Handwerkskammer. Auf dem ersten Blick weisen die zwei Häuser viele Ähnlichkeiten auf. Während das „Haus zum Breiten Herd“ 1584 (Renaissance) erbaut wurde und eine der wohl schönsten und farbenprächtigsten Fassaden Erfurts besitzt, ist das „Haus zum Stötzel“ in der Zeit des Historismus im 19. Jahrhundert (1892-93) entstanden und somit rund 300 Jahre jünger. Daher wurde hier bewusst auf eine farbige Gestaltung verzichtet.

Die Sanierung des kompletten Dachstuhles wurde durch unsere Firma bei weiter laufenden Bürobetrieb der Handwerkskammer durchgeführt.

Augustinerkirche am Augustinerkloster Erfurt

Augustinerkirche am Augustinerkloster Erfurt

Das Augustinerkloster in Erfurt wurde ab 1277 erbaut. Es war als ehemaliges Kloster der Augustiner-Eremiten auch für Martin Luther zwischen 1505 und 1512 Lebensmittelpunkt. 1507 wurde er zum Priester geweiht und las hier am 2. Mai 1507 seine erste Messe. Die Klosterkirche ist ein typischer mittelalterlicher Bettelordenbau ohne dominierenden Kirchturm. Das Gebäude wurde im Jahr 2003 saniert.

Michaeliskirche in Erfurt

Michaeliskirche in Erfurt

Das Gebäude der Michaeliskirche wurde zwischen 1278 und 1451 in mehreren Etappen auf dem Standort einer bereits 1183 errichteten Kirche gebaut. Ein Teil des heutigen Turms stammt noch vom Ursprungsbau. Das Gebäude diente seit 1392 als Universitätskirche der Universität Erfurt.

Nach der Wende 1994 konnte eine umfangreiche Sanierung der Kirche erfolgen. Unsere Firma führte die sensiblen Holzsanierungen an der weitgehend originalen Substanz des Dachstuhles nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten aus.

Kirche St. Lukas in Bindersleben

Kirche St. Lukas in Bindersleben

Die St. Lukas Kirche in Bindersleben, 6 km südwestlich von Erfurt, ist eine Dorfkirche in der bereits 1104 erstmals erwähnten Siedlung Bindersleben.

Das Gebäude wurde 1992 saniert, Zimmerer,- und Dachdeckerarbeiten wurden durch unsere Firma ausgeführt.

Kirche St. Severi Kleinrettbach

Kirche St. Severi Kleinrettbach

Die mittelalterliche Dorfirche St. Severi ist der Mittelpunkt von Kleinrettbach im thüringischen Landkreis Gotha. Die heutige Kirche im Baustil der Gotik wurde vermutlich auf den Grundmauern der Kapelle errichtet, die bis 1537 hier existierte. Ein Hinweis darauf ist die Jahreszahl 1580, die in einen Türgewändesturz im Erdgeschoss des Turms eingemeißelt ist.

Im Jahr 2006 wurden die Zimmerer,- und Dachdeckerarbeiten durch unsere Firma ausgeführt.

Frienstedt „St Laurentinus“

Frienstedt „St Laurentinus“

Das Dorf liegt etwa zehn Kilometer westlich von Erfurt. Die St.-Laurentius-Kirche wurde 1447 als Wehrkirche erbaut. Im März 1834 musste die Kirche wegen Einsturzgefahr geschlossen werden. Daraufhin erfolgte der Abriss und der Neuaufbau des Kirchenschiffes bis 1836.

Die klassizistische Kirche ist ein besonderes Kleinod der Erfurter Kirchenlandschaft. Auch diese Kirche war vor 1989 in einem baulich schlechten Zustand. 2008 konnte sie mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung gesichert und in den Folgejahren in mehreren Bauabschnitten saniert werden. Die behutsame und kostenbewuste Dachstuhlsanierung und Neueindeckung mit Biberschwanzziegeln erfolgte durch unsere Firma.